Buchempfehlung: Leben nach dem Tod – Raymond A. Moody (GER)

Namaste und willkommen zurück zu Davesyndrom.

Heute habe ich mich dazu entschieden, Buchempfehlungen auf Davesyndrom zu veröffentlichen, welches mein Leben, Wissen und meine Gedankengänge positiv beeinflusst haben. Das folgende Buch, stelle ich auf Deutsch vor, da mir die Zusammenfassung auf Englisch aufgrund des kleineren Vokabulars, im Vergleich zu Deutsch, zu klein und anspruchsvoll erscheint.

Das Buch könnt ihr unter folgendem Link bestellen: Leben nach dem Tod

Ich wünsche euch viel spass beim Lesen!

Cheers
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Leben nach dem Tod

Schon immer hat sich der Menschen Gedanken zum Tod gemacht. Was passiert nach dem Tod? Werde ich wiedergeboren? Komme ich in den Himmel oder habe ich Sünden begangen und gelange nun in die Hölle? 

Raymond A. Moody US-amerikanischer Psychiater und Philosoph, gilt als Pionier der Nahtoderfahrungen. In diesem Buch beschreibt er umfassend seine Forschungen zur Frage, was nach dem Tod passiert. 

Ein Medizinprofessor, welcher als klinisch Tod galt, erzählt seinem Studenten, R. A. Moody seine Erlebnisse; wie er das eigene Ende und das, was danach kam, sein eigenes Sterben und Tod-sein erlebt hatte. Das ist die 1. Begegnung, die R. A. Moody mit solch einer Erfahrung hat. Einige Jahre später stösst Moody erneut auf einen solchen Bericht und die Ähnlichkeiten, welche er der zwei Berichte entnommen hat, gibt ihm den Reiz, mit seiner systematischen Forschungsarbeit zu beginnen. 

Moody sammelt während seiner fünfjährigen Forschungsarbeit rund 150 Fallgeschichten. Diese unterteilt er in verschiedene Kategorien:
1. Erfahrungen von Personen, die reanimiert worden sind, nachdem sie von ihren Ärzten als klinisch tot betrachtet, beurteilt oder erklärt worden sind.
2. Erfahrungen von Personen, die bei Unfällen, schweren Verletzungen oder Erkrankungen dem biologischen Tod sehr nahe gewesen sind.
3. Erfahrungen von Personen, die ihre Erlebnisse beim Sterben anderen Menschen, die bei ihnen waren, erzählt haben.
Moody hat so die Möglichkeit die Menge der Erfahrungen auf eine praktikable Grösse zu reduzieren. Er entscheidet sich für die Erfahrungen der 1. Kategorie. Diese Personen interviewt er weiter und kategorisiert die Ähnlichkeiten. So erkennt er am Ende 15-Elemente (Merkmale), welche man im Sterbeprozess theoretisch erleben müsste.

Ein Mensch liegt im Sterben. Während seine körperliche Bedrängnis sich ihrem Höhepunkt nähert, hört er, wie der Arzt in für tot erklärt. Mit einmal nimmt er ein unangenehmes Geräusch wahr, ein durchdringendes Läuten oder Brummen, und zugleich hat er das Gefühl, dass er sich sehr rasch durch einen langen, dunkeln Tunnel bewegt. Danach befindet er sich plötzlich ausserhalb seines Körpers, jedoch in derselben Umgebung wie zuvor. Als ob er ein Beobachter wäre, blickt er nun aus einiger Entfernung auf seinen eigenen Körper. In seinen Gefühlen zutiefst ausgewühlt, wohnt er von diesem seltsamen Beobachtungsposten aus den Wiederbelebungsversuchen bei. Er sieht wie die Pfleger und Ärzte den Defibrillator auf seine Brust legen, beobachtet wie sein Körper in die Luft springt, und hört seinen Rippen brechen. Nach einiger Zeit fängt er sich wieder und beginnt, sich immer mehr an seinen merkwürdigen Zustand zu gewöhnen. Dann entdeckt er, dass er immer noch einen Körper, der sich jedoch sowohl seiner Beschaffenheit als auch seinen Fähigkeiten nach wesentlich von dem physischen Körper, den er zurückgelassen hat, unterscheidet. Er schwebt und kann sich in unheimlicher Geschwindigkeit bewegen und Wände und Türen durchdringen. Bald kommt es zu neuen Ereignissen. 

Andere Wesen nähern sich dem Sterbenden, um ihn zu begrüssen und ihm zu helfen. Er erblickt die Geistwesen bereits verstorbener Verwandter und Freunde, und ein Liebe und Wärme ausstrahlendes Wesen, wie er es noch nie gesehen hat, ein Lichtwesen, erscheint vor ihm. Dieses Wesen richtet – ohne Worte zu gebrauchen – eine Frage an ihn, die ihn dazu bewegen soll, sein Leben als Ganzes zu bewerten. Es folgt eine zeitlose Rückschau über das eigene Leben, und zwar lückenlos bis in das kleinste Detail. Einmal scheint es dem Sterbenden, als ob er sich einer Art Schranke oder Grenze nähere, die offenbar die Scheidelinie zwischen dem irdischen und dem folgenden Leben darstellt. Denn noch wird ihm klar, dass er zur Erde zurückkehren muss, da der Zeitpunkt des Todes noch nicht gekommen ist. Er wehrt sich dagegen, denn seine Erfahrungen mit dem jenseitigen Leben haben ihn so sehr gefangen genommen, dass er nun nicht mehr umkehren möchte. Er ist von überwältigenden Gefühlen der Freude, der Liebe und des Friedens erfüllt. Trotz seines inneren Widerstands – und ohne zu wissen, wie – vereinigt er sich dennoch wieder mit seinem physischen Körper und lebt weiter. 

Bei seinen späteren Versuchen anderen Menschen von seinem Erlebnis zu berichten, trifft er auf grosse Schwierigkeiten. Zunächst einmal findet er keine menschlichen Worte, mit denen sich überirdische Geschehnisse dieser Art angemessen ausdrücken liessen. Ausserdem bemerkt er, dass man ihm mit Spott begegnet, «er hätte doch nur halluziniert», gibt er es ganz auf anderen davon zu erzählen. 

Dennoch hinterlässt das Erlebnis tiefe Spuren in seinem Leben; Er wird reifer, lebt bewusster, ruhiger und sensibler. Er nimmt das Leben tiefer und erweitert wahr und setzt sich mehr mit großen philosophischen Grundfragen auseinander. Er beginnt sich für Philosophie und Religion zu interessieren, wird achtsamer und freut sich auch zunehmend über die kleinen Dinge des Lebens. Er wird hellsichtig, erkennt die Gedanken seiner Mitmenschen und hat Vorahnungen. Nach dem Erlebnis ist die Angst vor dem Tod verloren gegangen. Er ist fest davon überzeugt, eine Generalprobe erlebt zu haben und weiss, dass es ein Leben nach dem Tod gibt. Auch wenn er zuvor immer starke Angst vor dem Tod hatte, ist er nun entspannt und furchtlos.

Ein interessanter Aspekt ist auch, dass die Ereignisse oder Begebenheiten, die die Betroffenen während des Nahtodeszustandes in ihrer Umgebung wahrgenommen hatten – sei es am Unfallort, im Krankenzimmer oder im OP –, den Tatsachen entsprechen. Im Nachhinein wurden die Angaben in den Gesprächen mit den Beteiligten bestätigt. So bewegte sich z.B. eine Frau während ihres Zustands durch das Krankenhaus und hört Ärzte diskutieren. Den genauen Austausch konnte sie anschliessen von den jeweiligen Personen bestätigen lassen, dass diese so und in diesem Kontext, stattgefunden haben.

In den letzten Kapiteln des Buches zeigt Raymond A. Moody parallelen zu Religionen und alten bekannten Philosophen auf, wie unteranderem Platon.

Auch die Definition des Todes, wann ist ein Mensch wirklich Tod? Wird in diesem Buch tief diskutiert und erörtert. So ist man sich auch in der Medizin nicht einig, wenn ein Mensch wirklich Tod ist. Ist es das Aussetzen des Herzens? Ist es, wenn das Gehirn keinen Sauerstoff mehr hat? 

Er möchte mit diesem Buch nicht beweisen, zu wissen, was nach dem Tod passiert oder, dass es ein Leben nach dem Tod gibt. Er zeigt aber auf, dass es eine höhere Macht gibt. Die Vermutung, dass unser Bewusstsein durch chemische Prozesse im Gehirn und unserer Umgebung entsteht, möchte Raymond A. Moody nicht widerlegen, jedoch mit den Berichten aufzeigen, dass sich die Wissenschaft mit solchen Erfahrungen auseinandersetzen sollte, da diese von wesentlicher Bedeutung sind. 

Eigene Meinung:
Dem Buch gebe ich acht von zehn Punkten. Von Anfang an hat mich das Buch regelrecht gepackt. So habe ich es innerhalb von ca. 2-Wochen fertig gelesen. Es umfasst zwar nur knapp 200-Seiten, jedoch war es unglaublich umfangreich. Erfahrungsberichte, Definitionen, Wissenschaft, Religion und Philosophie haben das Buch, sowie mich selbst sehr geprägt. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, welcher mehr über das Leben und sich selbst erfahren will. Es zeigt auf, dass unser Leben extrem kurz ist und, dass doch extrem viele Sorgen, die wir Menschen haben, unbedeutend sind. Ausserdem ist das Buch nicht schwierig geschrieben, jeder Laie kann es verstehen.